"We're someplace else. I'll...get back to you on the specifics." - Pilot (Premiere) |
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Muster
Von Claire
Autor: Claire E-Mail: Claire11@gmx.de Rating : PG-13 Spoiler : Dritte Staffel Inhalt: Disclaimer: Farscape is owned by The Jim Henson company, Hallmark Entertainment, Nine Network Australia and the Sci-Fi Channel. They own all rights to characters mentioned within this story. I have merely borrowed these characters to play with, and promise to return them in good working order Wichtige Anmerkung: Bei den *** gibt es zwei Varianten der Story. Bis zu den *** ist es eine wohl einigermaßen realistische FanFic und danach einfach nur noch etwas für die typischen Aeryn/Crichton Shipper. Also wer das Geplänkel nicht so mag, sollte da lieber aufhören.... Trotz Komplikationen, VIEL SPASS!
Billionen von Sterne strahlten auf unnatürlich helle Weise, auf dem silber-grauen Hintergrund. Der Nebel, den Moya durchflog, hatte die Farbe der Sterne selbst; Er war ständig in Bewegung, so dass es unmöglich war, die Bewegungen und Strömungen zu erfassen, die sich wie Schlieren durch den dichten Staub zogen. Der goldene Leviathan bildete einen kompletten Kontrast zu dem flüssigen Silber, das sich, durch Gravitations-Kräfte, in einer dichten Wolke gesammelt hatte. Pilot hatte darauf bestanden, dass Moya sich eine Weile in den Strömungen ‚entspannen’ sollte, ehe sie weiterflogen. Jeder auf Moya hatte bereitwillig zugestimmt. Obwohl sie Moya´s Wohlbefinden herausstellten, war jeder über die einfache Atempause dankbar. Jeder Microt der verstrich, war ein Microt weniger, in dem sie Frieden hatten, ohne gejagt zu werden. So herrschte eine eher ungewöhnlich entspannte Stimmung in der Crew, als ob jeder wusste, dass dieser Zustand nur von kurzer Dauer sein würde und dass sie jeden Moment vollends auszukosten hatten, bevor man ihnen diese Ruhe stahl.
Crichton stand auf der Terrasse und beobachtete das Phänomen vor ihm, in der Hoffnung ein Muster oder ähnliches in den Bewegungen erkennen zu können. Als Aeryn leise den Raum betrat, betrachtete sie sein Gesicht aufmerksam, das bei jeder Bewegung, das es registrierte, sich an- oder entspannte, einen friedlichen oder konzentrierten Ausdruck annahm. Sie war zuvor niemals jemandem begegnet, der in der Lage war, so viel Gefühl, so viel Entschlossenheit in einfachen Gesichtszügen widerzuspiegeln. Als Crichton vor etwas mehr als zwei Zyklen auf Moya gelandet war, konnte man die Unschuld und Unwissenheit aus jeder seiner Züge heraus sehen. Man musste ihn nicht fragen, was los war, man musste ihn nur ansehen. Jetzt waren die naiven Züge Härte, Entbehrung und Hass gewichen. Obwohl genauso lesbar, waren sie kalt und distanziert geworden, glichen mehr einem Peacekeeper, als einem Menschen. Es war erschreckend, wie sehr John Crichton einer von ihnen geworden war. Und ja, Aeryn wusste es: Dieser John war nicht ihr John, nicht mal eine schlechte Kopie. Dieser Mann vor ihr, war John Crichton, ein Mann, dem man alles genommen und nur die Reste zurück gelassen hatte. Ein Mann, der die Wahrheit kannte. Was immer diese auch sein mochte...
So einfach es gewesen wäre; Aeryn konnte die beiden nicht vergleichen, nicht länger. „Crichton.“ Sie machte einen Schritt aus den Schatten auf ihn zu. Ihre Stimme sanft, aber es fehlte ihr jegliche Intimität, die einst geherrscht haben musste. Sie sprach zu einem Fremden und gleichzeitig zu einem Freund. Er rührte sich nicht. Starrte nur weiter hinaus und beobachtete, als könnte ihm der Staub Antworten geben. Ein kleines Stück hinter ihm, blieb sie stehen. Die Arme vor ihrer Brust verschränkt, während das lange schwarze Haar, das ihr Gesicht einrahmte, die Härte ihrer Stellung Lügen strafte. Sie wartete. Sah was er sah, ohne zu verstehen, was er sehen mochte. Sie würde es wohl nie erfahren.
„Es ergibt kein Muster.“ Er schüttelte den Kopf und hockte sich hin. Sie wartete, gab ihm keine Antwort. Aeryn wusste, dass er nicht zu ihr gesprochen hatte, sondern irgendwo in seiner eigenen Welt gefangen war.
Es starrte einen weiteren endlos langen Moment hinaus, dann wandte er sich zum ersten Mal um, warf ihr einen flüchtigen Blick zu, als hätte er erst jetzt bemerkt, dass sie überhaupt da war. Aber fast augenblicklich schenkte er seine Aufmerksamkeit wieder den Sternen vor ihm. „Komm her.“ Sie machte einen Schritt auf ihn zu. Schloss die Entfernung, die zwischen ihnen war. Crichton schüttelte nur wieder den Kopf, dann stand er in einer fließenden Bewegung auf. Das schwarze Leder schmiegte sich perfekt an seine Haut an, als er einen halben Schritt hinter sie tat. „Komm her, Aeryn.“, wiederholte er, als er sie mit seinem rechten Arm einkreiste und nach ihrer Hand griff, die sie noch immer unbeugsam verschränkt hatte. Sie gab nicht nach. „Aeryn...“ sein Ton war sanft, aber fordernd. Sie schluckte, seine Berührung verabscheuend, die der ihres Johns so ähnlich war, sie so sehr glauben ließ, dass er es wäre. Vorsichtig zog Crichton ihre linke Hand hervor, dann ließ er sie wieder los, als Aeryn beide Arme langsam zu beiden Seiten ihres Körpers fallen ließ. Sie war vollkommen ungeschützt vor ihm, nur ihr Geist bot dem Scheinbild Widerstand, das ihr vorgaukeln wollte, ihr John stände hinter ihr. Er seufzte resigniert. Erkenntnis, wie sehr sie vor ihm verschlossen war, lag nur zu deutlich in seinen Augen. Angespannt standen beide eine Weile nur da. Sahen den stetigen, aber unabänderlichen Bewegungen vor ihnen zu. Beobachteten die neuen Bilder, die erschaffen wurden und die die alten dabei völlig zerstörten. Crichton lehnte sich ein Stück vor, legte sein Kinn auf ihre Schulter, versenkte sein Gesicht in einer Kaskade raben-schwarzen Haares, inhalierte ihren Duft. Tränen formten sich in ihren Augen, als sie tief Luft holte. Ein halb ersticktes Stöhnen entfuhr ihren aufeinander gepressten Lippen. „Riecht gut...“ seine Stimme war nur ein Flüstern an ihrem Ohr. Sie nahm ihre ganze Kraft zusammen, wollte ihn stoppen „Crichton, ich...“ „...schau...“, unterbrach er sie sanft. Sein linker Arm hing noch immer lässig an seiner Seite, während der Rechte, wieder ihren Körper einhüllte, ohne ihn wirklich zu berühren. Liebevoll strich er über ihre rechte Schulter, fuhr vorsichtig mit seinen Fingern ihren Oberarm entlang, glitt über die dunkle Kleidung, bis sie schließlich zärtlich ihre Finger streiften. Es war kaum eine Berührung, als seine Finger die ihren einfingen, sie ermutigten, den seinen zu folgen, als er behutsam seine Hand hob.
Aeryn starrte wie gebannt auf seine Finger, innerer Schmerz verzerrte ihre Züge, als seine Hand die Ihre langsam empor hob. Sie konnte nur zusehen. Feuchtigkeit funkelte in ihren Augen. Crichton nahm ihre Hand in seine, zeichnete vor ihnen die Linien im Staub nach; malte mit ihren Händen ein unbekanntes Muster. „Siehst du? Die Linien... sie verschmelzen miteinander, gehen ineinander über, verschwinden... Ich habe ihnen zugesehen. Sie tun was sie wollen. Berühren sich, entfernen sich voneinander, berühren sich wieder und verschwinden dann einfach. Wie wir... es gibt einfach kein Muster, dem man Folgen kann... es entstehen ununterbrochen neue Formen...“ Seine Stimme war heiser, als er noch immer die Linien nachzeichnete. Seine blauen Augen nahmen eine wässrige Färbung an, niemals in seiner Bewegung innehaltend. „Ich kann nicht mehr...“ Die Worte klangen leer und verbraucht, aus ihrem Mund, als sie abbrach. Ein Schauder durchzuckte ihren Köper, als eine Träne sich ihren Weg aus einem grauen Auge, hinab ihre Wange suchte. „Ich weiß, baby... ich weiß.“ Er zog sie zu sich heran, umschlang sie mit seinen Armen. Für einen schwachen Moment lang, lehnte sie sich an ihn, genoss die Wärme, verlor sich in seiner Berührung, umschlang seine Arme mit den ihren, um den Griff zu verstärken. Ihre Umarmung drückte ihnen beiden fast die Luft ab und trotzdem standen sie einen weiteren endlosen Moment da und starrten ins All. Aeryn schloss die Augen; weitere Tränen bahnten sich ihren Weg. Ihre Hände ließen ihn los. „Crichton, ich muss...“ „Nein, noch nicht.“ Sie klang verzweifelt, er flehte. Mit dem letzten bisschen Stärke; mit dem letzten bisschen was von dem Peacekeeper noch immer da war; mit dem letzten bisschen, was von Aeryn Sun überlebt hatte, wand sie sich aus seinen Armen. „Nein!“ Sie stieß ihn fort, drehte sich um, sah ihm in die Augen. „Nein! Nein, Crichton, ich werde...“ „John.“ „Was?“ „John, mein Name ist John! Nicht Crichton.“ Ärger schwang in seiner Stimme mit. „Sag es! John.“ Ungläubig starrte sie ihn an. Dann senkte sie den Kopf. „Gut... John. Ich muss gehen.“ Diesmal unterbrach er sie nicht. Er strich sich ungeweinte Tränen aus den Augen. „Nein.“ „Doch. Ich ´muss´ gehen.“ Es klang eher wie eine Bitte, als wie eine Feststellung. „Du musst nicht gehen.“ Hoffnung schwang in seiner Stimme mit. „Du verstehst es nicht... ich will gehen! Ich muss.“ „Warum?“ Er würde sie nicht einfach ziehen lassen. Vorsichtig strich er das schwarze Haar zurück, versenkte seine Hände darin, streichelte ihre Wangen, auf denen erneut Tränen flossen, zog sie wieder zu sich heran. Unendlichsanft lehnte er seine Stirn an ihre, als beide die Augen schlossen, sich dem Gefühl hingaben. Unsicher legte sie ihre Hände auf seine. „Weil...“ Ihre Stimme versagte. Sie schluchzte. „Weil, ich... weil Aeryn Sun, John Crichton geliebt hat...“ „Ich liebe dich.“ Sein heißer Atem kitzelte ihre Haut. „Ich weiß.“ Die Tränen versiegten, die Schluchzer verstummten, nur eine einfache Feststellung. Mit zitternden Händen löste er sich ein Stück von ihr, nur um ihr dann einen ebenso zitternden Kuss auf die Stirn zu pressen. Tränen reizten jetzt seine Haut. „Immer...“, damit ließ er sie komplett los, wandte sich ab und ging in Richtung Ausgang, ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen. „John!“ Ihre Stimme bebte, er hielt mitten in der Bewegung inne. „Aeryn Sun liebt John Crichton…” Crichton richtete sich auf. „... aber Aeryn Sun ist tot.“
*** Damit verließ John den Raum.
*** Keine Tränen. Chrichton wirbelte herum, starrte sie einen Moment einfach nur fassungslos an. Sie stand genauso regungslos. Wartete. Plötzlich schoss er hervor. So unerwartet, dass Aeryn keine Zeit hatte zu reagieren, sondern nur noch fühlte, wie er sie grob packte, ihre Schultern so fest umklammerte, dass sie das Gefühl hatte, kein Blut könnte mehr durch ihre Arme fließen. „Crichton...“ „Nein! Nein Aeryn! Aeryn Sun ist nicht tot! Sag es! Aeryn Sun ist nicht tot!“ Sie versuchte sich aus seinem Griff zu lösen, wand sich aus seiner Umarmung. Er packte nur noch fester zu, so dass ihre Knochen zu brechen drohten und schüttelte sie wie wahnsinnig durch. „Crichton...“ „John! Verdammt noch mal, Aeryn, mein Name ist John. Nicht Crichton. John.“ „Du tust mir weh...“ Sie wand sich nur weiter; hatte einfach keine Kraft mehr mit ihm zu kämpfen. Auf keine Weise. Seit John, ihr John, zum letzten Mal in ihren Armen gelegen hatte, fühlte sie sich seltsam taub. Eine Weile hatte sie sich fallen lassen, nicht mehr verlangt, als sich ihren Erinnerungen hinzugeben. Aber es hatte nicht gereicht. „Es hat nicht gereicht...“ sie gab ihren Widerstand jetzt vollends auf. „Was?“ Er ließ sie nicht los, stoppte nur damit sie durchzuschütteln. „Was hat nicht gereicht?“ Verzweiflung streckte seine eisigen Finger nach ihr aus, streifte ihr Gesicht, riss sie mit sich. Sie hatte zu lange gekämpft. „Wir..“ Sie sah ihn an. Tränen rannen aus ihren Augen. „Wir waren so perfekt. Aber es... wir haben nicht gereicht.“ „Aeryn...“ „Ich konnte nie mehr sein, als er... als du.... als John Crichton aus mir gemacht hat. Und dann auf einmal ist John Crichton nicht länger unsterblich. Nicht unverwundbar. Er hat nicht gereicht. Und ich konnte ihn nicht... vervollständigen. Verstehst du nicht? Es geht gar nicht um ihn oder dich. Es geht einfach um John... Nur um John.“ Sein Griff lockerte sich. „Wenn wir nicht genügen, Aeryn, dann genügt gar nichts.“ „Ich kann nicht mehr! Wir waren alles. Und jetzt fühle ich nichts mehr.“ Sie schrie ihn an. „Fühlst du das, Aeryn?“ Er drückte mit seiner rechten Hand unerbittlich zu. Als sie zusammenzuckte ließ er sie wieder los. Es war ihm Antwort genug. „Spürst du das?“ Unerwartet zärtlich strich er über ihre Wange, schob ihr Haar fort. An ihrem gequälten Ausdruck erkannte er, dass sie es sehr wohl fühlen konnte. Er wollte ihr wehtun. Für das, was sie ihm antat. Er wollte sie in die Arme nehmen und trösten, für das, was sie ihm geben konnte. Er wollte sie hassen, um sie gehen lassen zu können. Er wollte sie lieben, genug, damit sie bei ihm blieb. „Wir müssen genügen. Ich kann nicht mehr kämpfen Aeryn; ich bin zu müde. Einfach zu müde...“ Er ließ ihren Arm los, so dass sie sich jederzeit fortreißen konnte, während seine Hand unversehens ihr Gesicht liebkoste. Sie schloss die Augen und lehnte sich in die Berührung. „John...“ Und er wusste, dass er verloren hatte. John. „Ich bin hier, Baby...“ Er seufzte. Suchte Halt in ihr. Er fühlte sich schwer, so schwer. Er lehnte seine Stirn an ihre, die Augen halb geschlossen. Seine Hand spielte mit einer Strähne losen, schwarzen Haares. Für einen endlosen Moment standen sie einfach da, genossen die Nähe des anderen. Dann rührte sich Aeryn leicht. Er öffnete die Augen. Starrte in ihre, in denen noch immer Tränen schimmerten. Unendlich vorsichtig schob sie ihr Kinn ein Stück vor, ihr Gesicht zu nah an seinem. Er tat es ihr nach, als sie ihre Augen wieder schloss. Er folgte ihrer Bewegung, sein Geicht immer nah an ihrem. Ein sanfter Rhythmus, in dem sie sich immer weiter näherten. Als sich ihre Lippen in diesem Tanz berührten, war es zu flüchtig, um von Bestand zu sein. Er fühlte, wie sie sich wieder entfernte. Beide Hände bewegten sich wie von alleine, versenkten sich in schwarzem Haar und zogen sie zu sich heran. Aeryn tat nichts, außer seinen Mund mit ihrem einzufangen. Trotz seiner ruckartigen Handlung, war die Berührung sanft und zögerlich. Fast vorsichtig. Sie schmeckte seinen Duft. Johns Geschmack, der bitter-süß auf ihren Lippen brannte. Sie fühlte wie er nach Luft schnappte, sie noch näher heranzog, wie sein Mund sich unter ihrem bewegte. Mehr wollte, ohne sie zu zwingen. Johns Lippen. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals, zog ihn an sich. Presste ihre Lippen hungrig und fordernd auf seine. Keine Vorsicht oder Rücksicht, als sie ihm nachgab, ihren Mund öffnete. Seinen Geschmack, seinen Duft vermischt mit ihrem nur all zu gern willkommen hieß. Seine Zunge suchte ihre, plünderte ihren Mund ohne Vorbehalte, um sich jede Faser einzuprägen. Und sie tat es ihm nach, wollte ihren Geschmack durch seinen ersetzen. Wollte nur noch ihn. Ihre Hüfte drückte sich weiter in sein Becken. Sie hörte sein Herz dicht an ihrem schlagen. Es hämmerte so stark, dass sie Angst hatte, es könnte aus seiner Brust springen. Sie spürte wie sehr er sie wollte. Sie brauchte. Sie löste sich von ihm, um Luft zu holen. „John.“ Er sah sie an. „Ja, Aeryn?“ „Kann ich wirklich mehr sein?“ Crichton lächelte. „Das bist du schon.“ Er wischte die Träne, die seine Wange hinab lief, nicht weg. „Du musst blind sein, dass du das nicht siehst.“ Schmerz verzerrte noch immer ihre Züge, aber ein verkrampftes Lächeln erkämpfte sich seinen Weg. “Aeryn Sun liebt dich, John Crichton.“ Irgendetwas schwang in ihren Augen mit, das er bei diesen Worten nicht deuten konnte und es machte ihm Angst. „John Crichton?“ Sie lächelte unter Tränen. „Ja...“ hauchte sie als sie ausatmete. Jetzt lachte er und drückte ihr einen Kuss auf die feuchten Lippen. „Und ich liebe dich.” Er streifte mit seiner Hand über ihr Gesicht, als wollte er sich überzeugen, dass sie wirklich war. „Ich bin hier John.“ Sie wollte den Schmerz aus seinen Augen nehmen. „Ja, das bist du.“ Er zog sie an sich, legte seinen Kopf auf ihre Schulter. Flüsterte in ihr Ohr „Wer ist John Crichton?“ Sie erstarrte. Stieß sich weg. Einen kurzen Augenblick blitzte Hass in ihren Augen auf; dann ohne dass er wusste, was dafür verantwortlich war, wich er Sorge, Mitgefühl und dem seltsam verzerrten Bild der Aeryn, die sie vor ihrem Aufenthalt auf Talyn war. Vor ihm. Sie streckte ihre Hand aus. Traf auf halber Höhe seine. Ihre Finger umschlangen sich, hielten einander. „Ich liebe John Crichton.“ Tränen liefen stetig ihre Wange hinab. Tränen röteten seine Augen, verschleierten seine Sicht. Als ihre Finger tanzten; Ineinander Muster bildeten. Neue Formen. Neue Muster. Neue Schicksale...
Ende |
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