| "You know me? My race?" "Sebacean. Intellectually suited to carry weapons and die marching in formation." "Human. Your species and mine might be related." "Of course they are. I have a brother who's a stanerian lizard." - John Crichton, Jool (Self Inflicted Wounds 1) |
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| Autor: Dashan (dashan@4horsemen.de) Datum: November 2003 Spoilers: Nein, nicht direkt. Disclaimer: die Uncharted Territories mit all ihren Bewohnern werden komplett beherrscht und regiert von der Henson-Company und wären nichts ohne den unvergleichlichen DK. Ich werde den Teufel tun, mich in deren Besitzverhältnisse einzumischen... ;o) aber ein bisschen mitspielen mag ich schon. Allerdings unentgeltlich... Archiv: Fanfiction Paradies (http://www.fanficparadies.de/). Und natürlich Farscape-Germany (http://www.farscape-germany.de) Anmerkungen : Kleiner Beitrag zum Adventskalender 2003 des Fanfiction Paradies, anlässlich der Nachricht, dass FS weitere 4 Folgen bekommen wird. Und weil Atti und Birgitt mich genötigt haben! *g* Heißen Dank an Andura und Birgitt fürs schnelle und umfangreiche Beta! :o) Der Geist von Weihnachten Es war ungewöhnlich ruhig gewesen in der letzten Zeit. Keine Peacekeeper, kein Scorpius weit und breit. Jeder ging seiner Beschäftigung nach, ohne Stress und ohne Hektik. Aeryn bastelte an ihrem Prowler, Chiana wuselte um sie herum. Rygel frönte seinen beiden hauptsächlichen Beschäftigungen, Essen uns Schlafen. D’Argo befasste sich mit Lo’lá. Und was Jool so trieb, interessierte wieder niemanden. Die Interion wurde im Allgemeinen eher als notwendiges Übel, denn als vollwertiges Crewmitglied betrachtet. John saß bei Pilot auf der riesigen Konsole und lehnte gemütlich an einer der Säulen, die den Lebensraum des großen Wesens einrahmten. Dem Menschen war in diesen Tagen aufgefallen, dass es, wäre er noch daheim, auf Weihnachten zuginge. Zumindest nahm er das an, er war sich nicht sicher, nach über drei Cycles in den Uncharted Territories. Pilot lauschte ihm gerne, der Commander erzählte oft Geschichten aus einer Welt, die er niemals würde erfahren können. So viel Neues, das er mit Moya teilen konnte. Und John erzählte gerne. Auch wenn er wusste, dass Pilot keine bildliche Vorstellung davon haben konnte, von was er sprach, gab es ihm doch ein Gefühl von, ja, von zu Hause. Auch wenn er längst bei den Wesen hier auf Moya eine neue Heimat gefunden hatte. Eine Heimat, die sich auf Freundschaft und Vertrauen gründete, nicht auf Familie und bekannten Orten und Tatsachen. Und heute erzählte der Mensch von dem Erlebnis Weihnachten. Das Ereignis an sich, hatte er bemerkt, war ihm hier nicht mehr wichtig. Wie auch, so ohne Tannenbaum oder all die Weihnachtsdeko. Frell, hier gab es nicht mal Kaufhäuser, in denen man Lust bekam, nach Geschenken zu stöbern, und in denen an jeder Ecke ein Weihnachtsmann mit rotem Mantel und weißem Bart stand. Hier begegnete John an der nächsten Ecke eher einer grauhäutigen, in schwarzes Leder gekleideten Gestalt mit spitzen Zähnen, die es als Lebensinhalt anzusehen schien, dem Menschen das Leben zur Hölle zu machen. Kein Weihnachten. „Ich verstehe nicht ganz, Commander“, sagte Pilot und riss John aus seinen Gedanken. „Es gibt auf deinem Planeten ein Fest, das dir viel zu bedeuten scheint. Aber das Fest ist dir nicht wichtig, nur der Gedanke dran?“ Pilot schüttelte bedächtig seinen riesigen Kopf. John grinste. Er hatte nicht erwartet, dass Pilot diese Zusammenhänge auf Anhieb verstehen konnte. Aber er war ein guter Zuhörer mit einer sehr einfühlsamen Persönlichkeit. Also startete John einen weiteren Versuch. er musste ohnehin vor allem seine Gedanken ordnen. Warum also nicht, während er sie Pilot erzählte? „Weihnachten ist nicht nur ein Fest. Es ist... ein Gefühl, eine Zeit, um sich an Freunde zu erinnern, Zeit mit der Familie zu verbringen. Es ist die Zeit, anderen eine Freude zu machen...“ John stockte. Ja, genau, das war es. Weihnachten hieß nicht, einen Baum aufzustellen, ihn zu schmücken und sich an Truthahn mehr als satt zu essen. „Ok, Pilot, ich denke, ich weiß, wer den Geist von Weihnachten gebrauchen kann.“ Er rollte sich von der Konsole und verließ leise pfeifend Pilot’s Den, um Jool zu suchen. Zeit, auch das jüngste Mitglied der Crew kennen zu lernen. Allerhöchste Zeit zu erfahren, ob sich in ihrem Kopf noch etwas anders verbarg als die Fähigkeit zu schreien, bis Metall schmolz. Pilot sah ihm nach, leicht verzweifelt, aber schon lange nicht mehr verwundert, über die Sprunghaftigkeit des Commanders. Er zog sich von der Außenwelt zurück, um mit Moya die Geschichten über das „Weihnachten“ der Menschen zu teilen. |
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